Unser Sonnensystem
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Im Rahmen unserer Projektarbeit für den Wettbewerb «bugnplay.ch» haben wir es uns zum Ziel gesetzt, ein Kleinplanetarium zu planen und anschliessend selbst zu bauen. Das Planetarium sollte auf möglichst kleinem Raum, mit einer hohen Anschaulichkeit, die Bewegung der Planeten unseres Sonnensystems im Zeitraffer simulieren.
Dazu verwendeten wir die neue Technologie von Lego Mindstorms NXT. Mit Hilfe der offiziellen NXT Software und unseren Berechnungen programmierten wir acht Motoren der Planeten Merkur bis Neptun über insgesamt drei NXT Steuerungssysteme. Dadurch konnten wir die Planeten parallel ablaufen lassen, damit ihre Bewegungen mit einem 100’000-fachen Zeitraffer proportional zur Wirklichkeit übereinstimmten.
Wir legten eine Maximalgrösse von 1,5 m für unser Kleinplanetarium aus, wodurch wir die Abstände zwischen den Umlaufbahnen berechneten, um daraus die Maximalgrösse der Planeten zu erhalten.
Wir abstrahierten die Umlaufbahnen in Kreisbahnen und platzierten die Motoren untereinander auf Plattformen, um einen gemeinsamen Mittelpunkt der Planetenbahnen zu erhalten. Die Plattformen fixierten wir über Aufhängungen an einer Querstrebe über dem Modell, an denen wir auch die von uns, aus RJ12- Kabeln hergestellten Verbindungskabel von den Motoren zu den Steuerungssystemen wegführen konnten.
Damit sich alle Planeten in dieser Konstruktion auf einer Ebene befinden, mussten wir die Planetenachsen zwischen den Aufhängungsstreben nach oben führen. Somit war unser Modell dynamisch.
Zur Beleuchtung: Wir wählten anstelle der Sonne eine 5 Watt-Halogenlampe, die wir im Mittelpunkt platzierten und mit einem Sternenhimmel aus Fiberglaskabeln im Hintergrund ergänzten.
Zur Unterstützung des Betrachters des Planetariums verfassten wir ein
Begleitheft, um darin die acht Planeten mit ihren wichtigsten und interessantesten Fakten kurz vorzustellen.