FIRST LEGO® League Weltfestival
Up one levelErneut hatte sich das SWISS AVALOQ TEAM intensiv auf das Weltfinale vorbereitet. Die vier Wettbewerbsteile wurden nach dem Erfolg am zentraleuropäischen Finale nochmals und neu in englisch ausgefeilt.
Mit viel Zuversicht startete die einzige Schweizer Mannschaft die Reise in die Vereinigten Staaten. Im sonnigen Florida stimmte Coach Beat Michel die zwei Mädchen aus Aarau und Baden, sowie die sieben Knaben aus Birmenstorf, Buchs, Kaisten, Koblenz , Schöftland und Wettingen auf die bevorstehenden Aufgaben ein.
Es galt mit einem kleinen, autonom agierenden Roboter aus LEGO Teilen neun Aufgaben auf einem ca 2,5 m2 Spieltisch zu erfüllen. Zehn Teams ist das Punktemaximum gelungen. Der Roboter von Marco Müller und Luca Fluck meisterte 398 der 400 Punkte. Im Vergleich der 94 Mannschaften aus 38 Ländern der Welt meisterten nur die erfüllten nur 19 Roboter alle Aufgaben. Das SWISS AVALOQ TEAM erreichte Rang 15. Zwei sehr gute Durchgänge machten die leichten Patzer des ersten Durchgangs wieder wett.
Auch die technische Konstruktion des Roboters erhielt gute Wertungen und die Programmierung fand grosse Anerkennung bei den Schiedsrichtern. Erst nach Veröffentlichung der genauen Punkteliste wird der Gesamtrang bekannt sein. Auch wenn kein Pokalerfolg vorgewiesen werden kann, dürfen die 11-14 Jährigen stolz auf ihre Leistungen sein.
Hayley Ross hatte sich mit dem atomic forces microscope AFM viel Wissen über Messungen im Nanobereich angeeignet und konnte auch in englisch die Nanostrukturen anschaulich den Fachrichtern erklären.
Ewald Kleefstra zeigt mit einer Waffelpresse exemplarisch, wie CD’s dank Nanotechnik vervielfältigt werden.
Michi Füllemann moderierte gekonnt und berichtete vom Experiment mit der Autoscheibe, welche dank Nanostruktur nicht mehr verschmutzt und auch Wassertropfen abperlen lässt. Untermalt wurde die Präsentation mit Flötenmusik von Matthias Wieland und der aufwändigen Filmanimation von Michael Weber.
Als Abschluss trat „Spiderman“ Simon Hauri auf die Bühne und berichtete von medizinischen Erfolgen durch Nanotubes im Kampf gegen Rheuma.
Wissen soll bei diesem Wettbewerbsteil originell und ansprechend, sachrichtig und zukunftsorientiert präsentiert werden. Trotz Spitzenplatz in der Neunzehnergruppe reichte es hauchdünn nicht zum angestrebten Pokalerfolg.
Dennoch haben sich die unzähligen Stunden an Samstagen und in den Ferien gelohnt. Auch Rina Kopalla, Jungreporterin im Team, freut sich im Rückblick auf das ausserordentliche Leben in den USA. Sie filmte die sonnigen Tage in Florida mit der Airboatfahrt in den Everglades, genoss das Baden im warmen Meer in Miami Beach, bestaunte unter dem Glasbodenboot Stingray und Barracudas, vergnügte sich in Orlandos abenteuerlicher Welt auf den wilden Bahnen im ‚island adventure’ bevor nach langer Fahrt in einem grossen bequemen Van Atlanta erreicht wurde.
Der Wettergott hat es gut gemeint. Die deutschen Teams in Atlanta berichteten von Schnee an Ostern und heftigen tornadoartigen Winden. Orlando erlebte heftige Regengüsse. Alles immer bevor das SWISS AVALOQ TEAM eintraf. Auch der Rückflug gelang vor den Unwettern, die vielen Flügen Verspätungen einbrachten.
Am frühen Sonntagmorgen, 15. April 2007, wurde das Team AVALOQ von den Eltern herzlich empfangen. Alle haben viele neue Erfahrungen und Erlebnisse gewonnen. Die Kinder haben viel geboten.
Dank Sponsoren konnte den jungen Forschenden und Technikern das Erlebnis Amerika geboten werden. Für diese tolle Unterstützung bedankte sich das Team mit einer äusserst disziplinierten Leistung und erhielt auch für die perfekte Standorganisation und Standgestaltung schöne Komplimente. Auch das Outfit im neuen Dress gefiel.
Nebst dem Coach begleitete das Team Adrian Werthmüller und Andrea Michel. Sie unterstützten das Team in allen Lebenslagen und trugen viel zum Gelingen der Amerikatage bei.
Nach einer Pause bis zu den Sommerferien wird es nun etwas ruhiger. Danach startet die neue Saison. Wieder will das Team zu den Besten gehören und sich intensiv mit der neuen Thematik der alternativen Energien auseinandersetzen. Bereits geistern erste konkrete Projekte in den Köpfen der nimmermüden Wissenschaftler der Zukunft…..
SWISS AVALOQ TEAM